Fehlerhafte therapeutische Aufklärung muss Patient beweisen

Die therapeutische Aufklärung soll den Heilerfolg gewährleisten und einen Schaden abwenden, der dem Patienten durch falsches Verhalten nach der Behandlung entstehen kann. Anders als die vom behandelnden Arzt nachzuweisende ordnungsgemäße Risikoaufklärung muss ein Patient eine fehlerhafte therapeutische Aufklärung beweisen. Das hat der 26. Zivilsenat des Oberlandesgerichts Hamm am 23.03.2018 entschieden. Die Pressmitteilung des Oberlandesgerichts Hamm vom 15.05.2018 PDF-Dokument, öffnet neues Browserfenster / neuen Browser-Tab informiert über diesen Fall.